Buchbesprechung, Kultur und Rezensionen

Neu erschienen: „Moribund“ von Aron Amm

Buchtipp

„Moribund“, ein Amerika-Roman, von Aron Amm

Einer der Mitbgegründer von „Lernen im Kampf“, Aron Amm, hat soeben auf der Leipziger Buchmesse seinen ersten Roman veröffentlicht. Das Buch ist im KLAK-Verlag erschienen. Eine Rezension ist geplant. Hier eine Kurzinformation für alle Interessierte.

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Buchbesprechung, Kultur und Rezensionen, Theorie und Geschichte

Klassenpolitischer Kern

Entsteht eine »Arbeiterbewegung von rechts«? Der Soziologe Klaus Dörre liefert eine differenzierte Analyse und plädiert für mehr Radikalität

von Daniel Behruzi, zuerst erschienen in der „jungen Welt“ vom 12.03.2019

Nicht nur das Parteienspektrum ist in weiten Teilen nach rechts gerückt, seit die sogenannte Alternative für Deutschland (AfD) die politische Bühne betreten hat. Auch in der Linken, in Gewerkschaften und in der Wissenschaft wird seither über Ursachen und Gegenstrategien zur rechten Renaissance gestritten. Der von den Jenaer Soziologen Klaus Dörre und Karina Becker gemeinsam mit Peter Reif-Spirek von der Thüringer Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebene Sammelband »Arbeiterbewegung von rechts?« bringt unterschiedliche Ansätze zum Thema zusammen, die allerdings in einem Punkt weitgehend einig sind: Ohne die soziale Frage zu thematisieren, ist das Erstarken der Neuen Rechten weder zu verstehen noch erfolgreich zu bekämpfen.

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Betrieb und Gewerkschaft, Buchbesprechung, Die Linke und die Macht, Kultur und Rezensionen, Theorie und Geschichte

Ernst Meyer – mit den Lehren Rosa Luxemburgs im Kampf für Sozialismus

Florian Wilde hat eine sehr lesenswerte Biografie des Luxemburg-Schülers Ernst Meyer mit dem Titel „Revolution als Realpolitik“ vorgelegt. Der KPD-Politiker Meyer stand 1921/22 und 1927 an der Spitze der Partei. Mit ihm verbunden ist das Ringen um eine flexible, aber prinzipienfeste Politik der „Einheitsfront“ und um innerparteiliche Demokratie.

von Christoph Wälz, Berlin

(Der ursprüngliche Artikel vom 06.09.2018 wurde für die Novemberausgabe des „express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit“ überarbeitet und ergänzt. Wir dokumentieren im Folgenden die express-Version.)

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Filmbesprechung, Kultur und Rezensionen, Theorie und Geschichte

„Der junge Karl Marx“: Über die Geburt einer Idee

Seit dem 2. März läuft die französisch-deutsch-belgische Koproduktion „Le jeune Karl Marx/Der junge Karl Marx“ in den deutschen Kinos. Auf der Berlinale feierte das Werk seine Weltpremiere. Damit fällt der Filmstart quasi mit dem hundertsten Jahrestag der Russischen Revolution zusammen – bis heute überragendes Zeugnis von Marx‘ These, dass Ideen zu einer materiellen Kraft werden, wenn sie die Massen ergreifen.

von Aron Amm

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„…aufrecht gehen und Mensch sein, auch in der Fabrik“

Die Buchmacherei“ hat eine umfangreiche „Dokumentation eines außergewöhnlichen Kampfes“ veröffentlicht. In einer Fülle von Zeitdokumenten aus den ‘80er Jahren wird lebendig, wie die Geschäftsleitung des West-Berliner BMW-Motorradwerks versuchte, widerständige Betriebsräte kaltzustellen – und nach jahrelangem Kampf scheiterte. Das Buch „Macht und Recht im Betrieb“ sei allen betrieblich-gewerkschaftlichen Aktiven ans Herz gelegt; insbesondere denen, die von der „neuen Qualität antigewerkschaftlichen und mitbestimmungsfeindlichen Vorgehens“ in deutschen Unternehmen betroffen sind.

von Christoph Wälz

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Betrieb und Gewerkschaft, Buchbesprechung, Kultur und Rezensionen

Wettbewerbspakte und linke Betriebsratsopposition

Was passiert, wenn Betriebsräte mit Unternehmern immer wieder Standort-Deals aushandeln? Wie verändert eine solche Politik das Verhältnis zwischen Belegschaft und Betriebsrat? Leidet die Autorität von Beschäftigtenvertretern unter Kollegen, wenn Standortpakte abgeschlossen werden? Und was ändert sich, wenn sich links-kämpferische Strömungen einmischen und ihre Deutungen einbringen, in Belegschaft und Betriebsrat aktiv sind und offensiv die Wettbewerbsbündnisse in Frage stellen?

von Björn Kaczmarek

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