Die Linke und die Macht, In eigener Sache, Internationales, Nachruf, Theorie und Geschichte

Das politische Leben eines Kämpfers


„Selbständig dialektisch denken, lernen, kämpfen, nicht in Sektierertum verfallen: Das waren wohl die vier Pfeiler seines marxistischen Handelns. Das hat er versucht, mir zu vermitteln. Und das ist sein wertvollstes Erbe.“

Vor einem Jahr starb Miroslav „Mirek“ Vodslon (1948-2017), Veteran des Prager Frühlings, der für einige der Aktiven von „Lernen im Kampf“ ein politischer Lehrer war. Anlässlich des ersten Todestages veröffentlichen wir die Rede von Mireks Sohn Adrien bei der Gedenkfeier am 29.04.2018 in Berlin, in der er über die „Momente des politischen Lebens“ Mireks sprach.

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Die Linke und die Macht, Flugblatt, Internationales

Down with Macron and Neoliberal Capitalism! Fight for Fundamental Change along Revolutionary Socialist Lines

Flugblatt von Lernen im Kampf in englischer Sprache zu den Protesten in Frankreich.

Dieses Flugblatt wurde vergangenes Wochenende von AktivistInnen von Lernen im Kampf in Paris verteilt. Daher wird auch nicht auf die Zugeständnisse der Regierung eingegangen, welche erst am Montag Abend verkündet wurden.

Betrieb und Gewerkschaft, Buchbesprechung, Die Linke und die Macht, Kultur und Rezensionen, Theorie und Geschichte

Ernst Meyer – mit den Lehren Rosa Luxemburgs im Kampf für Sozialismus

Florian Wilde hat eine sehr lesenswerte Biografie des Luxemburg-Schülers Ernst Meyer mit dem Titel „Revolution als Realpolitik“ vorgelegt. Der KPD-Politiker Meyer stand 1921/22 und 1927 an der Spitze der Partei. Mit ihm verbunden ist das Ringen um eine flexible, aber prinzipienfeste Politik der „Einheitsfront“ und um innerparteiliche Demokratie.

von Christoph Wälz, Berlin

(Der ursprüngliche Artikel vom 06.09.2018 wurde für die Novemberausgabe des „express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit“ überarbeitet und ergänzt. Wir dokumentieren im Folgenden die express-Version.)

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Betrieb und Gewerkschaft, Die Linke und die Macht, English, In eigener Sache, Internationales, Nachruf, Theorie und Geschichte

„Das Schicksal der Arbeiterklasse ging ihm ans Herz“

Nach einem Leben des Kampfes für Arbeiterrechte und Sozialismus: Zum Tod von Mirek Vodslon dokumentieren wir Nachrufe von Michael Schilwa und Anne Engelhardt (Lesekreis „Erkenntnisdrang“), sowie einige der Ansprachen bei der Trauerfeier, verfasst von Nick Bailey (WIRFI), Christoph Wälz (Lernen im Kampf) und Mireks Sohn Adrien Vodslon.

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Filmbesprechung, Kultur und Rezensionen, Theorie und Geschichte

„Der junge Karl Marx“: Über die Geburt einer Idee

Seit dem 2. März läuft die französisch-deutsch-belgische Koproduktion „Le jeune Karl Marx/Der junge Karl Marx“ in den deutschen Kinos. Auf der Berlinale feierte das Werk seine Weltpremiere. Damit fällt der Filmstart quasi mit dem hundertsten Jahrestag der Russischen Revolution zusammen – bis heute überragendes Zeugnis von Marx‘ These, dass Ideen zu einer materiellen Kraft werden, wenn sie die Massen ergreifen.

von Aron Amm

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Die Linke und die Macht, Schwerpunkt, Theorie und Geschichte

„100 Jahre Revolution in Deutschland“ Teil I: Die Gründung der Spartakusgruppe

Vor hundert Jahren – am 1.1.1916 – gab sich die marxistische Anti-Kriegs-Opposition in der SPD, die Gruppe Internationale“ um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, ein Programm und eine reichsweite Struktur: Es war die Gründung der sogenannten Spartakusgruppe, Vorläufer der linken Strömung in der USPD, des Spartakusbundes und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD).

von Nelli Tügel

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Die Linke und die Macht, English, Internationales, Kommentar

USA: “Socialism” – das am meisten nachgeschlagene Wort 2015

Merriam Webster, ein in den USA populäres (Online-)Wörterbuch, erklärte kürzlich, dass “socialism” das am meisten nachgeschlagene Wort 2015 gewesen sei. Zu diesem Anlass veröffentlichte “The Guardian”-Online einen Text von Kshama Sawant. Sawant ist sozialistische Stadträtin in Seattle/USA. Wir dokumentieren ihren Text in deutscher Übersetzung und im Original.

In English below.

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Debatte, Die Linke und die Macht, Internationales

Mit Piketty aus der (Griechenland-)Krise?

Nachdem die Thesen von Thomas Piketty 2013/2014 in den USA und in Westeuropa hoch und runter diskutiert wurden, hat sich der französische Ökonom auch in die Griechenland-Debatte eingemischt. In einem Interview für die „Zeit“ greift er die harte Haltung der deutschen Regierung als „konservative, irrationale Schuldenpolitik“ an. Gerade Deutschland, so Piketty, „das Land, das nie seine Schulden bezahlt hat“, und sogar an der Griechenland-Krise verdiene, sei zu einer anderen Politik verpflichtet. Er fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland, eine Konferenz über die Gesamtschulden Europas und die demokratische Erneuerung der europäischen Institutionen.

von Björn Kaczmarek

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