Hintergrund, Internationales, Die Linke und die Macht

„Ein hell glänzendes Objekt“

Polarisierung in den USA

Die Demokratische Partei ist straff pro-imperialistisch – und trotzdem kämpft ihre Führung mit einem sozialistischen Aufbegehren in den eigenen Reihen

Dieser Artikel erschien zuerst in der Februar-Ausgabe unseres Magazins, das du hier abonnieren kannst.

von Whitney Kahn, Seattle

Die Situation in den USA ist zwei Jahre nach Amtsantritt von Donald Trump von einer intensiven Polarisierung gekennzeichnet, nach links wie nach rechts. So gab es in diesen zwei Jahren zahlreiche offen faschistische Aufmärsche, so viele wie selten in den vergangenen Jahrzehnten. Doch gleichzeitig waren diese Naziaktionen auch von Gegendemonstrationen begleitet, die mehr Menschen mobilisierten als die Rechten. Auf der einen Seite stehen Neonazi-Aufmärsche wie die »Unite the Right«-Demonstration im Mai 2017 in Charlottesville, bei der ein Faschist die Gegendemonstrantin Heather Heyer überfuhr und tötete. Ein von Neonazis unterstützter Kandidat der Republikanischen Partei, Rob DeSantis, wurde in Florida im November 2018 zum Gouverneur gewählt. Auf der anderen Seite sind Hunderttausende offen für linke und sozialistische Ideen, organisieren sich und machen wichtige Erfahrungen.

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DIE LINKE vor der Bundestagswahl 2017

Zum Jahreswechel 2016/2017 war häufig zu lesen und zu hören, 2016 sei ein schwieriges Jahr gewesen. Auch wir haben die Stärkung reaktionärer Kräfte überall auf der Welt, die Eskalation des Krieges in Syrien, islamistischen Terror, die Entwicklungen in der Türkei, den Aufstieg der AfD in Deutschland usw. usf. mit Sorge beobachtet. Aus unserer Sicht spiegelt sich in diesen Entwicklungen auch die Schwäche der Linken und der Arbeiterbewegung.

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USA: Zeit, den Gefängnisausbruch zu planen!

Im Interview mit „The Young Turks am 23.03.2016 betonte Bernie Sanders die Notwendigkeit, Bewegungen aufzubauen und – über seine Präsidentschafts-Kandidatur hinausgehend – bei Wahlen eigene KandidatInnen aufzustellen, um eine „politische Revolution“ zu erreichen. Außerdem umriss er eine Strategie, um Hillary Clinton nach links zu drücken, falls er die Vorwahlen der Demokratischen Partei verlieren sollte.

von Stephan Kimmerle, Seattle/ USA

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USA: “Socialism” – das am meisten nachgeschlagene Wort 2015

Merriam Webster, ein in den USA populäres (Online-)Wörterbuch, erklärte kürzlich, dass “socialism” das am meisten nachgeschlagene Wort 2015 gewesen sei. Zu diesem Anlass veröffentlichte “The Guardian”-Online einen Text von Kshama Sawant. Sawant ist sozialistische Stadträtin in Seattle/USA. Wir dokumentieren ihren Text in deutscher Übersetzung und im Original.

In English below.

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USA: Beschäftigte fordern „echte Veränderungen” – Black Lives Matter und der Aufstieg von Bernie Sanders

Am Samstag, dem 8. August, stürmten zwei Aktivistinnen der Black Lives Matter-Bewegung („Das Leben von Schwarzen zählt!“) die Bühne, als der Präsidentschaftsanwärter Bernie Sanders auf einer Veranstaltung in der Innenstadt von Seattle das Wort ergriff. Keine sechs Stunden später konnte Sanders an einem anderen Ort in der gleichen Stadt 15.000 Menschen anziehen und die bis dato beste Beteiligung bei einem seiner zahlreichen Auftritte im US-Vorwahlkampf verbuchen. Diese beiden Phänomene, die in der Nordwest-Metropole kürzlich aufeinanderprallten – Black Lives Matter und die Sanders-Kandidatur –, stellen für die Linke und die Arbeiterbewegung die derzeit bedeutendsten Entwicklungen in den Vereinigten Staaten dar.

von Aron Amm (zur Entstehungszeit des Textes in Seattle, USA)

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