Die Linke und die Macht, Hintergrund, Internationales, Schwerpunkt

France insoumise und Aufstehen: Geschichte, Funktionsweise und Programmpunkte der beiden Sammlungsbewegungen

Beide sogenannten „Sammlungsbewegungen“ sind in einem besonderen Kontext entstanden. Die France insoumise ist 2016 von Jean-Luc Mélenchon und seinen Getreuen von der Linkspartei (Parti de Gauche) gegründet worden für die Präsidentschaftswahlen 2017. Diese Sammlungsbewegung funktioniert Dank einer Internetplattform. Ihre Gründer sagen, dass die alten Parteistrukturen mit ihren Mitgliederversammlungen und Wahlen passé seien. Die Bewegung soll „horizontal“ funktionieren, die Leute können sich über das Internet mit einem Klick einschreiben und bei Kreisen, die Stadtviertel oder Arbeitsbereiche einschließen, mitmachen.

von A.V., Marseille

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Zur Lage der italienischen Linken

Mein wesentlicher Eindruck der italienischen Linken ist momentan, dass bisher nicht geschafft wurde, eine Organisation aufzubauen die – ob man in allem einig ist oder nicht – einen stabilen Bezugspunkt darstellt, wie z.B. DIE LINKE in Deutschland.

von Filippo Capezzone, Stuttgart

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Frankeich: Aktionstag vom 26. Mai – Eindrücke aus Marseille und Straßburg

Die „Marée populaire“ am 26. Mai hat, so realistisch muss man sein, nicht das gehalten, was sie versprochen hat. Die Mobilisierung war da und soziale Bewegungen, linke Parteien und streikende Teile der Arbeiterklasse haben sich hier zusammengeschlossen. Das ist positiv. Aber die erwünschte „Menschenflut“ war es dann doch nicht.

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Betrieb und Gewerkschaft, Internationales, Solidarität, Spendenaufruf

Spendet für die Streikenden bei der französischen Eisenbahn!

Wiederholt berichteten wir über die Welle von Arbeitskämpfen und sozialen Protesten, die sich gegen die neoliberale Politik des französischen Präsidenten Macron richten, so am 21. März, am 21. Mai und am 25. Mai 2018.

Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Beschäftigten der Staatsbahn SNCF, die ihren Widerstand gegen die Privatisierungspläne der Regierung seit Monaten aufrechterhalten.

Da es in Frankreich kein Streikgeld gibt, sind die Kolleginnen und Kollegen auf Solidarität angewiesen. In Deutschland rufen die Gewerkschaften EVG und die GEW Hessen dazu auf, für die Streikenden zu spenden. In Frankreich sammelt eine Initiative von Intellektuellen Geld für den Streik.

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Gegen Macron sucht die Arbeiterklasse ihre Stärke in der Einheit

Zwei Tage Streik, drei Tage Arbeitsaufnahme, zwei Tage Streik, drei Tage … Die französischen Eisenbahnergewerkschaften haben seit Anfang April diese Taktik gewählt, um sich gegen die Bahn-„Reform“pläne der Regierung samt angekündigter Lohn- und Sozialeinbußen zu wehren (Lernen im Kampf berichtete). Diese Taktik konnte bislang keinen ausreichenden wirtschaftlichen Druck erzeugen, um den vor einem Jahr gewählten französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, zum Rückzug zu zwingen. Ein erfolgreich verlaufener Bahnstreiktag am 14. Mai und der Aufruf zu einer „Marée populaire“ am Samstag, 26. Mai, könnten neue Bewegung in die Sache bringen.

von Adrien Vodslon, Marseille

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Frankreich: Macron und seine Versuche, die französische Arbeiterklasse zu schlagen

Die Wahl Emmanuel Macrons zum Präsidenten im Mai 2017 war auch ein Sieg des Finanzkapitals. Er ist von allen großen Unternehmen und Medienmagnaten (Lagardère, Bouygues, Bolloré, LVMH) unterstützt worden und erhielt 24% der Stimmen im ersten Wahlgang.

von Adrien Vodslon, Marseille

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„Das Schicksal der Arbeiterklasse ging ihm ans Herz“

Nach einem Leben des Kampfes für Arbeiterrechte und Sozialismus: Zum Tod von Mirek Vodslon dokumentieren wir Nachrufe von Michael Schilwa und Anne Engelhardt (Lesekreis „Erkenntnisdrang“), sowie einige der Ansprachen bei der Trauerfeier, verfasst von Nick Bailey (WIRFI), Christoph Wälz (Lernen im Kampf) und Mireks Sohn Adrien Vodslon.

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Zum Tod eines Zeitzeugen des Prager Frühlings

Redaktion und UnterstützerInnen dieses Blogs trauern um Mirek Vodslon, der am 13.12.2017 im Alter von 69 Jahren in Berlin verstorben ist. Anlässlich seines Todes dokumentieren wir ein Interview mit ihm, das 2008 – zum 40. Jahrestag des Prager Frühlings – erschienen ist.

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